
Blackberry Curve 8520 © Blackberry
Der Curve 8520 ist bereits ab 289 Euro zu haben und doch sieht man es ihm äusserlich nicht an, dass das Gerät so günstig ist. Das Design ist auch hier das Barren-Design und wieder mit eine QWERTZ-Volltastatur ausgestattet. Dass, RIM hier und da ein wenig gespart hat, merkt man erst später auf den zweiten Blick. Das bemerkt man teilweise an der Verarbeitung, denn die Rückseite besteht nun nicht mehr aus edlem Metall, sondern aus Gummi, was eher an Outdoor-Telefone erinnert, als an ein edles Smartphones. Auf der anderen Seite wirkt es dadurch robust und stabil und erweckt den Eindruck, es würde den einen oder anderen Sturz überleben. Die Tasten wirken zwar klein, lassen sich trotzdem problemlos bedienen. Der Grund: Die Tasten sind angeschliffen und sorgen für besseren Halt und Positionierung der Finger. Ebenfalls ist der Druckpunkt sehr gut.
Die Kamera macht Bilder mit einer Auflösung von 2 MP und produziert laut Userberichten gute Bilder. Auf der anderen Seite enttäuschen die Bildschärfe und der Detailgrad. Dafür, dass es sich im Grunde um eine Business-Smartphone handelt, überzeugt der Musikplayer und liefert guten Sound. Diese Eigenschaft ist übrigens typisch für Blackberry. Dabei kann man seine eigenen Kopfhörer verwenden, da der Curve 8520 über einen 3,5 Millimeter-Anschluss verfügt. Darüber hinaus verfügt der Player über mehrere Klangeinstellungen, um den Sound an sein eigenes Ohr und Vorlieben anzupassen.
Der Spass am Surfen ist auf einem Blackberry seit eh und je gemindert. Zwar hat das Gerät UMTS, doch der Browser ist einfach zu langsam, um wirklichen Spass beim Surfen möglich zu machen. Die Stärken liegen hier ganz klar im Bereich des Messaging, E-Mail und der Kontaktverwaltung und im Allgemeinen der Business-Funktionen. Push-E-Mails lassen sich auch auf der günstigen Variante des Backberry problemlos verwenden. Der Curve ist ein schnelles Gerät und überzeugt mit satten 512 MHz. Dies schlägt sich besonders in der schnellen Menüführung nieder. Allerdings ist die Menüführung und die Menüoptik rein funktionell. Hier wäre RIM gut beraten, ähnlich wie beim iPhone, einen “added benefit” in ihre Geräte einzubauen, damit auch Lifestyle-Kunden sich mehr angesprochen fühlen. Die Sprachqualität ist auch hier wieder einmal gelungen. Von Blackberrys war bisher nichts anderes zu erwarten.
Der Blackberry Curve 8520 überzeugt durch die typischen Stärken eines Blackberrys. Dazu gehören hervorragende Bedienbarkeit im Bereich Messaging und Business. Federn lassen muss das Gerät allerdings stark im Bereich Internet. Hier bemerkt man, dass der Curve eine eher abgespeckte Variante eines klassischen Blackberrys ist. Jedoch sollte man die Stärken nicht verachten. Interessant könnte das Gerät für Blackberry-Einsteiger sein, die sich reinfinden wollen.